Renovierungsdarlehen

Ein Renovierungskredit dient dazu, Renovierungsmaßnahmen an einer Immobilie durchzuführen. Er ist von einem Modernisierungsdarlehen abzugrenzen, die Konditionen für das Renovierungs- und den Modernisierungsdarlehen unterscheiden sich bei vielen Banken geringfügig. Einige Kreditinstitute bieten ein Wohndarlehen allerdings auch für Maßnahmen an, die wahlweise der Renovierung oder der Modernisierung der Immobilie dienen.

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* Ein repräsentatives Beispiel sowie konkrete Angaben zum Mindest- und Maximalzins sowie dem so genannten 2/3 Zinssatz gemäß der EU-Verbraucherkreditrichtlinie finden Sie in den jeweiligen Produktdetails.

 

Renovierungsmaßnahmen können finanziert werden

Die Renovierung einer Immobilie kann zu einem bedeutenden Kostenfaktor werden, wenn die nötigen Rücklagen fehlen oder wenn vorhandene finanzielle Mittel anderweitig verwendet werden sollen. Ein Renovierungsdarlehen kann dann eine gute Alternative sein.

Ein Renovierungskredit ist ein unbesicherter Kredit, er wird nicht im Grundbuch eingetragen. Unter einer Renovierung versteht man alle Maßnahmen, die den Wert des Objekts erhalten. Schönheitsreparaturen wie Tapezieren und Streichen gehören ebenso dazu wie das Verlegen neuer Böden oder der Austausch alter Türen. Der Renovierungskredit ist abzugrenzen von einem Modernisierungskredit, der echte bauliche Veränderungen und eine Erhöhung des Immobilienwerts erfordert. Im Gegenzug ist ein Renovierungsdarlehen schon bei einer geringen Kreditsumme von rund 5.000 Euro erhältlich, die Konditionen sind vergleichsweise günstig. So kann ein Renovierungskredit auch über eine lange Laufzeit zurückgezahlt werden, damit die Kreditraten niedrig bleiben. Bei der Beantragung des Renovierungsdarlehens sind im Vorfeld Kostenvoranschläge für die vorgesehenen Maßnahmen einzureichen.

Nach der Auszahlung des Darlehens sind üblicherweise die Rechnungen für die durchgeführten Arbeiten vorzulegen. Damit wird nachgewiesen, dass der Renovierungskredit berechtigt beantragt wurde.

Der Renovierungsdarlehen im Vergleich

Als Alternative zu einem Renovierungskredit kommt ein klassischer Ratenkredit in Frage. Er ist nicht zweckgebunden, so dass die Vorlage von Kostenvoranschlägen oder Rechnungen für die durchgeführte Maßnahme entfällt. Allerdings kann ein Ratenkredit teurer sein als ein Renovierungsdarlehen, welches dem Erhalt der Immobilie dient.

Letztlich erhält die finanzierende Bank mit der Durchführung der Renovierungsmaßnahme eine solide Sicherheit zur Absicherung des Renovierungsdarlehens, so dass sie im Gegenzug günstigere Zinsen anbietet. Welcher Kredit die kostengünstigere Finanzierungsform ist, muss ein Kreditvergleich zeigen.

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