Baudarlehen für Eigentumswohnung

Eigentum statt Miete

Ein Baudarlehen für eine Eigentumswohnung ist in der heutigen Zeit vollkommen üblich. Berechnet man die ortsübliche Kaltmiete für eine Dreizimmerwohnung, die durchschnittlich bei 500 bis 600 Euro liegt, so kann für diese monatliche Belastung durchaus auch eine Eigentumswohnung abgezahlt werden. Verbraucher, die von der eigenen Immobilie träumen, können diesen Traum also durchaus wahr werden lassen, ohne sich dabei finanziell zu übernehmen.

Je nach Gegend und ortsüblichen Quadratmeterpreisen kostet eine Eigentumswohnung im Durchschnitt rund 120 000 Euro. Grundsätzlich entspricht das schätzungsweise dem Betrag, den man innerhalb von zwanzig Jahren an seinen Vermieter zahlen würde.

Durch ein Baudarlehen für eine Eigentumswohnung allerdings zahlt man als Eigentümer in die eigene Tasche, denn irgendwann ist die Eigentumswohnung abgezahlt. Häufig kann hier sogar eine geringere, monatliche Belastung für die Finanzierung errechnet werden als an Miete aufzuwenden wäre. Mietzahlungen sind also rein rechnerisch betrachtet immer nur ein gutes Geschäft für den Vermieter.

Das Baudarlehen für eine Eigentumswohnung kann, Bonität vorausgesetzt, nicht nur bei der eigenen Hausbank, sondern auch bei freien Finanzdienstleistern, Onlinebanken und Versicherungsgesellschaften beantragt werden.

Da ein Baudarlehen niemals eine geringe Summe beträgt ist es wichtig, auf die Höhe des Zinssatzes zu achten und hier genau die Angebote zu vergleichen. Schon eine einzige Stelle hinter dem Komma beim Zinssatz kann eine drastische Veränderung der Rückzahlungssumme bewirken.

Baudarlehen mit und ohne Eigenkapital

Ein Baudarlehen für eine Eigentumswohnung kann unter Einbringung von Eigenkapital, aber auch ohne den Einsatz von Eigenkapital beantragt werden und wird in den meisten Fällen auch genehmigt. Die Eigentumswohnung steht als Sicherheit im Hintergrund. Bei entsprechender Liquidität des Darlehensnehmers gehen die Banken an dieser Stelle kein Risiko ein.

Wer hingegen noch in der Lage ist, Eigenkapital einzubringen, kann die Eigentumswohnung innerhalb eines wesentlich kürzeren Zeitraumes mit einer geringen, monatlichen Belastung abzahlen. Als Eigenkapital können vorhandene, finanzielle Mittel eingesetzt werden wie zum Beispiel Guthaben auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern.

KfW-Kredit als Eigenkapital

Doch auch der gute, alte Bausparvertrag wird als Eigenkapital gewertet, sofern er bereits zuteilungsreif ist. Eine weitere Methode, Eigenkapital einzubringen, ist der KfW Kredit im Rahmen des Wohnungsbauprogramms. Der KfW Kredit kann bei jeder Bank beantragt werden und beträgt rund 30 Prozent der Kaufsumme, höchstens jedoch 100 000 Euro. Er ist staatlich gefördert und wird von den Banken als Eigenkapital gewertet.

Wird ein KfW Kredit bewilligt und muss eine weitere Summe über die Bank finanziert werden, um das Baudarlehen für die Eigentumswohnung auf die entsprechende Summe zu erhöhen, so gewähren die Banken in diesem Fall wesentlich günstigere Zinsen als ohne KfW Kredit.

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